Hanföl / CBD Öl - was ist der Unterschied?

Hanföl, auch Hanfsamenöl genannt, wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Dafür werden die Samen des Gewächses gepresst. Eigentlich handelt es sich bei Hanföl um ein Neben­pro­dukt, das bei der Herstellung von Faserhanf entsteht. Es wird eine beacht­liche Menge benötigt, um das wertvolle Öl zu pro­du­zieren. Etwa 10 Kilo Hanfsamen ergeben drei Liter des grünen Öles. Dabei gilt: Je dunkler das Öl erscheint, desto intensiver und nussiger fällt der Geschmack aus.  

Der Unterschied liegt zunächst in der Her­stel­lungs­weise. Während CBD Öl aus den grünen Bestandteilen der Hanfpflanze her­ge­stellt wird, widmet sich die Produktion von Hanföl den Samen. Zudem unterscheiden sich die Inhaltsstoffe voneinander. CBD Öle ent­hal­ten in erster Linie das Cannabinoid CBD (Canna­bidiol). Auch dieser Wirkstoff besitzt übrigens keine berauschenden Effekte. CBD Öl wird gewonnen, indem der Hauptwirkstoff CBD mittels eines komplexen Verfahrens aus der Pflanze heraus­ge­löst wird. Neben CBD ent­halten ent­spre­chende Produkte auch Terpene oder Flavanoide. Hanföl entsteht dann, wenn Hanfsamen ge­presst werden. Das dabei gewonnene Speise­öl beinhaltet ein großes Spektrum an wertvollen Inhaltsstoffen. Hanföl besitzt keine medi­zi­nischen Eigenschaften und wird größ­ten­teils als Speiseöl oder Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel eingesetzt. Es wird jedoch oftmals dem CBD Öl, welches zur Ent­spannung und Schmerz­linderung beitragen soll, zur Verbes­serung der Dosierung beigemischt.